Denys aus der Ukraine
Hallo, Liebe Grüße für alle Neuankömmlinge und schon erfahrene Au-Pairs. Ich muss im Voraus sagen, dass mein Artikel oder die Bewertung, habe ich aufgrund meiner Erfahrung gemacht und bei euch musste es sein nicht unbedingt so, wie es bei mir gewesen war. Ich versuche euch einige Tipps geben, damit ihr eine Vorstellung habt was eigentlich Deutschland ist und womit ihr unbedingt rechnen sollt. Hoffe es wird euch nützlich sein. Also, ich muss mich erst vorstellen, ich heiße Denys, und bin schon praktisch ein Jahr als Au-Pair in Deutschland, habe zwei Kinder, ein Mädchen 7 und den Jungen 9 Jahre alt. Meine erste Schritte in Deutschland habe ich auf dem Bahnhof in Kassel-Wilhelmshöhe gemacht und wurde sofort überrascht, wie sauber und ordentlich hier alles ist. Und natürlich die Sprache, die ich anfangs kaum verstehen konnte, weil viel davon, was man an der Uni studiert hatte, wurde ganz nutzlos und umgekehrt. Was ich gebraucht hatte, konnte nicht äußern. Ich wurde als Au-Pair in Fotografenfamilie in das Bundesland Niedersachsen eingeladen. Ich war sicher, dass die Information in den meisten Bewerbungsbogen der Familien 100% mit der Situation im Realleben nicht zusammenpasst. Würde sagen, dass ich damals war superskeptisch eingestellt. Ich dachte, dass meine Familie das Schlimmste ist, was mit mir passieren konnte. In der Wirklichkeit war alles anders, das war supernett, dass ich vom Bahnhof, ungefähr 60 km von meiner Stadt von meiner Gastmutter abgeholt wurde. Alle Au-pair-Pflichten kennt ihr bestimmt selber, aber, was für mich anbetrifft, nachdem wir uns kennengelernt hatten, warfen wir unsere Verträge in Mülleimer und begannen das Zusammenleben so wie es sein sollte. Partnerschaft, Einander helfen, und Hilfsbereitschaft. Einige typische Pflichten die Au-pairs haben, habe ich gar nicht gemacht oder doch, geholfen, stattdessen habe ich mich mit anderen Aufgaben beschäftigt, sowie Rasenmähen oder Autoreparieren. Muss sagen, da meine Eltern Fotografen sind, fahren sie häufig und für lange Zeit zum Fotoshooting und ich aber musste Maximum eine Woche mit Kindern alleine bleiben. Doch das war nicht so schlimm wie das klingt. Ungefähr nach einem Monat entsteht zwischen Kindern und dem Au-pair diese Grenze, die Kinder nicht überschreiten können. Ungefähr nach zwei Monaten sagte mir meine Gastmutter: „Das ist zum ersten mal so, dass Au-pair viel strenger ist als eigene Eltern“. Anders darf man nicht, weil ansonsten verstehen die nicht, was bedeutet das Wort „Nein“. Für dieses Jahr haben wir zusammen viel gereist, soviel habe ich nie in einem Auto gefahren. Rostock, Berlin, Düsseldorf, Düsseldorfer Messe, Dortmund, Kassel und viele viele andere Städtchen mit dem Auto besucht. Würde sagen, das erst hier in Deutschland habe ich das Schwimmen gelernt. Hier einige Tipps die euch in Deutschland helfen können:
Auf jeden Fall Aufenthalt in Deutschland als Au-pair ist nicht sinnlose Lebensperiode. Das ist bestimmt nützliche Erfahrung sowohl für Mädchen als auch für Jungs. Damit sage ich ihnen Tschüss, Entschuldigung für bestimmt zahlreiche Deutschfehler, und sage noch Mal besten dank meiner Gastfamilie in Duderstadt Niedersachsen. Ihr seid DIE BESTEN. Und Vielen Dank an meine Agentur „Alice“ für die Hilfe und Unterstützung. Alles Gute, Denys
Usnie aus der Ukraine
Mein Weihnachten in Deutschland
Weihnachten ist das Wichtigste Fest in Deutschland! Noch als ich Studentin war, hat meine Lehrerin immer erzählt, wie schön Weihnachten in Deutschland sein kann. Aber dass es so schön sein würde habe Ich nicht gewusst. Das war das erste Weihnachten, das Ich von meiner Familie weit weg gefeiert habe und es hat einen großen Eindruck hintergelassen! Am 24.December haben wir alle gemeinsam den Weihnachtsbaum geschmückt und dann haben wir, wie immer in Deutschland traditionell Gans,Rotkohl und Klöße gekocht. Leider ist die Gans im ofen verbrannt, weil meine Gastmutter so viel stress mit dem Kindern hatte. Wir mussten schnell noch eine fertige Gans aus einem Restaurant liefern lassen. Sonst hätten wir am heilig Abend nichts zu essen gehabt. Und das ist eine Katestrophe in Deutschland! Und nach dieser ganzen schönen Vorbereitung hatten wir einen wünderschönen Abend. Als es dunkel wurde haben wir den Weihnachtsbaum angezündet und untereinander Geschenke getauscht. Ich habe viele geschenke bekommen. Die schönste war, wie die kleinen Zwillinge unter dem Weihnachtsbaum saßen und mir Geschenke überreicht haben. Ich habe ein wünderschönes Buch über Berlin bekommen und viele andere Geschenke. Das war das erste schöne Erlebnis in meinem Leben zum Weihnachten, weil wir feiern gans anders. Advent auch war für mich ein besonderes Erlebnis. Alle Advent Sonntage haben wir zusammen gefeiert, den Adventskranz angezündet, und am wichtigsten zusammen gefrühstückt! Auch hat mir der Weihnachtsmarkt sehr gefallen, wo wir Glühwein trinken können im Frost und erwärmen unsere Hände. Und so schön ist die Stadt dekoriert und die Geschäfte in der Stadt auch. Weihnachten in Deutschland ist ein Fest, wo die ganze Familie zusammen ist. Am zweiten Weihnachtstag waren wir alle zusammen mit Familie beim KrounGut(Potsdam). Das war ein schöner Weihnachtsmarkt. Hier haben wir verschiedene Shows gesehen! Am besten hat mir gefallen, wie der Weihnachtsmann auf dem Seil gelauft ist. Ich habe so etwas noch nie gesehen. Meine Lehrerin hat Recht gehabt. Ich werde mit meiner Familie zu Hause jetzt immer deutsche Weihnachten feiern. Ich muss noch lernen Gans und Klöse perfect zu kochen!!! Liebe Grüsse Usnie
Markéta aus der Tschechische Republik
Hallo, ich heiße Markéta und bin 20 Jahre alt. Vor zwei Jahren war ich in Deutschland als Betreuerin in einem Ferienlager und dort habe ich meinen Freund kennen gelernt. Da die Entfernung zwischen uns ziemlich groß war, haben wir einen Weg gesucht, wie wir uns näher sein könnten. Ein Au-pair hielten wir für den besten Weg. Ich habe Familien über verschiedene Agenturen gesucht. Au-pair Agentur "Alice" hat sich als eine von wenigen wirklich um mich gekümmert und hat mir auch geholfen die richtige Familie zu finden. Jetzt wohne ich nur paarundhundert Kilometer entfernt von meinem Freund und wir können uns jedes Wochenende sehen. Das wichtigste an dem Au-pair Aufenthalt ist die Familie. Ich hatte Glück - mit meiner Gastfamilie kann ich über alles reden, sie sind sehr freundlich und akzeptieren mich wie einen Mitglied der Familie. Sie waren immer für mich da, als ich traurig war und ich fühle mich hier wie zu Hause. Wenn Schwierigkeiten eintreten, kann man mit ihnen immer einen Kompromis finden. Während meines Jahres hier habe ich viel gereist und Deutschland besser kennen gelernt. Dank meiner deutschen Familie habe habe ich zum Beispiel eine deutsche Hochzeit erlebt. In meiner Freizeit habe ich einen Italienischkurs gemacht und den TestDaF abgelegt. Hier habe ich gelernt selbstständig zu sein und alles alleine zu erledigen. Dank "meinem" Kind bin ich auch viel geduldiger geworden. Ich habe kennen gelernt, was das bedeutet wirklich ALLEINE zu sein. Als ich ganz klein war, war für mich das Zuhause unsere Wohnung, später war das die Stadt, wo ich gewohnt habe. Jetzt, wenn ich "zu Hause" sage, meine ich damit ganze Tschechische Republik. Im Laufe des Jahres habe ich mich viel geändert, meine Ansichten haben sich geändert, meine Grenzen auch. Zur Zeit habe ich einen Studienplatz an einer deutschan Uni bekommen und suche mit meinem Freund eine Wohnung, wo wir im September zusammen ziehen. Danke und alles Gute, Markéta
Katja aus Russland
Hallo an alle! Ich heisse Katja und ich möchte gern meine Au-Pair-Geschichte erzählen. Vor 1,5 Jahr habe ich beschlossen nach Deutschland zu kommen, um meine Deutschkenntnisse zu verbessern, eine andere Kultur kennenzulernen und ein Schengenvisum zu bekommen, mit dem ich durch ganze Europa reisen darf. Also, ich habe mit der Hilfe der Au-Pair-Agentur "Alice" eine Gastfamilie ausgesucht (nach welchem Prinzip ich das gemacht habe, bleib für mich bis heute ein Geheimnis), alle nötigen Dokumente vorbereitet und am 4. November 2007 ist mein Traum in Erfüllung gegangen, ich bin in Deutschland gelandet! An meinem ersten Treffen mit der Gastfamilie erinnere ich mich so genau, als ob es gestern geschehen ist. Es war ein komisches Gefühl die Leute Kennenzulernen, die für mich für ein Jahr (oder sogar mehr) eine Familie werden sein sollten. Erste zwei Wochen in Deutschland waren schwierig. Mein Deutsch war nicht so gut, um mit Kindern zu spielen. Ausserdem hatte ich Heimweh und noch keine Freunde hier. Meine Gasteltern haben mir geholfen es zu überleben. Sie haben mich an Deutschkursen angemeldet, meine Telefongespräche mit Russland bezahlt und abends haben wir zusammen Wein getrunken, damit ich mich einbisschen entspannen konnte und nicht so einsam fühlte. In einem Monat habe ich mich schon wohl in Deutschland gefühlt. Die Kinder haben sich an mich gewöhnt und wir konnten endlich zusammen Spass haben: spielen, in Zoo gehen, malen, basteln und noch viele verschiedene Sachen ausmachen. Ausserdem habe ich neue Menschen kennengelernt, mit denen ich rausgehen, meine Freizeit und gemeinsame Ausflüge in andere Städte oder sogar Länder organisieren konnte. In diesem Jahr habe ich unvergessene und abenteuersvolle Reisen nach Paris, Zürich, Amsterdam und Palma de Mallorca gemacht. Ich habe auch viel durch das Deutschland gereist, was mir geholfen hat, deutsche Kultur und Mentalität von innen kennenzulernen. Ich bin schon ein und halbes Jahr hier und habe mich an deutschen Universität beworben. Wenn alles gut geht, fange ich im April mit dem Studium an. Ich wohne weiter bei meiner Gastfamilie. Für diese Zeit sind wir zu einer echten Familie geworden. Ich liebe die Kinder, wie meine eigene. Also, mit der Gastfamilie habe ich grosse Glück gehabt. Ich hoffe Ihr findet auch so eine tolle Familie wie ich. Viele Grüße Katja2009 Marina aus der Ukraine
Meine name ist Gnedova Marina.Ich bin 23 Jahre alt.über das Au-pair programm habe ich von meinen Freunden gehört.Jetzt bin ich noch als Au-pair tätig. Ich arbeite bei eine sehr nette judischen Familie. Sie haben 3 Kinder.Wir haben zusammen oft Urlaub gemacht.Wir reisen jeder 2 Monate. Wir sind wie eine richtige Familie geworden. Jetzt habe ich viel Erfahrung mit der Kinder.Ich habe auch mein Deutsch verbessert.Jetzt kann ich schon viel mehr als frueher. Als ich erste mal nach Deutschland gekommen bin, konnte ich nur ein paar Woerte.Und jetzt moechte ich hier an der Uni studieren. Meine Gastfamilie hat mir damit geholfen.Deutschland hat mir viel Erfolg gebracht.Ich habe viele nette Leute kennengelernt.Es hat mir viel Spass gemacht. Ich wünsche Euch auch viel Erfolg in Deutschland als Au-pair Viele liebe Grüße, Marina Viktoria aus Russland
Hi! Ich heiße Viktoria, bin 25 Jahre alt. Vom Au-pair-Programm habe ich schon in der Uni gehört, aber selbst habe ich daran erst nach dem Abschluss meines Studiums teilgenommen. Und dieses Jahr ist für mich eines der glücklichsten Jahre meines Lebens geworden!!! Selbstverständlich hatte ich zuerst Angst vor der Einsamkeit: keine Verwandten, Bekannten; fremdes Land mit seinem eigenen Bräuchen...Und dazu drei Jungen in der Familie!!! Ob ich das schaffe???? Na klar! Mein Einstieg dauerte ungefähr 2 Wochen! Danach ist Deutschland mein zweites Zuhause geworden! Hier habe ich viele nette Leute kennen gelernt, die immer hilfsbereit waren, neue Freundinnen aus Russland und aus der Ukraine gewonnen, jede Menge Spaß mit „meinen“ Kindern gehabt!!! Ich habe die Sprachbarriere überwältigt und jetzt kann ganz locker in der deutschsprachigen Gesellschaft verkehren. Dabei habe ich meine Sprachkenntnisse sehr erweitert und vertieft!!! Und natürlich habe ich viel gereist. Solche wunderschöne Städte wie Wien, Paris, Rom, Venedig, Amsterdam und viele andere habe ich während dieses Jahres besucht. Für diese Chance bedanke ich mich sehr bei der Au-pair Agentur Alice, meiner netten Gastfamilie und meinem Schicksal. Wenn ihr auch eure Sprachkenntnisse erweitern möchtet, dabei Kinder möget und nach den Abenteuern strebt, dann ist dieses Programm für euch! Viel Spaß!!!
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